Freitag, 10. August 2007

2. Rumaenien


Nach Polen, der Slowakai und Ungarn jetzt in Rumaenien: und es hat sich doch noch mal etwas getan, etwas reizvolles, was Rumaenien vom Rest des slawischen Ostens unterscheidet! Das Ganze erinnert mich irgendwie an ein Kuba ohne Palmen: lebensgefaehrlich tiefe Schlagloecher, aufgerissene Buergersteige, scharrende Huehner und Ziegen auf Bahnhofgleisen, verwegen aussehende Gypsieburschen die am Bahnsteig um dich herumlungern und dir irgendwie vermitteln: Pass auf dein Gepaeck auf! Alte aus sozialistischer Produktion stammende Renaults und Fiats - die vor maroden Haeuserwaenden vor sich hinvegetieren, Storchenklappern auf Schornsteinen mitten in der Grossstadt, streunende Hunde everywhere, bettelnde vom Kapitalismus zurueckgelassene Babuschkas eingewickelt in bunte Kopftuecher, ein buntes Voelkergemisch - etliche Gesichter uebrigens dabei, die wir von der Physiognomie her zunaechst als kriminell einstufen wuerden, unberuehrte wilde Landschaften ohne Hochspannungsmasten und Windparks, Zuege, die fast so langsam fahren wie die in Burma......(80 km - Bukarest nach Russe an der bulgarischen Grenze in 7h) - hier gibt es noch mal so ein Hauch von Indien und das mitten in der EU!

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