...bin zur Zeit in Vientiane/Laos meiner Lieblingscapitale im suedostasiatischen Raum. Hier ist es ruhig, es gibt kaum Verkehr und die Leute sind wohl die freundlichsten der Welt. Alles geht seinen sozialistischen Gang, ja wenn man will kann man den Laoten beim Gehen die Schuhsohlen erneuern! Bin immer noch etwas schreibfaul, ihr wisst ja der ganze Stress...was ess ich heut und vor allem wo!? Ja das Leben ist schon manchmal nicht ganz einfach...diese ganzen Entscheidungen und Fehlentscheidungen des Lebens wollen genaustens ueberdacht werden! Hier in Vientiane ist die Zeit stehen geblieben und die alten franzoesischen Heauschen und Villen rotten so vor sich hin. Natuerlich tut sich auch hier etwas...aber wenn man das ganze treiben hier vor Ort mit Metropolen wie Bangkok, Hanoi oder Kuala Lumpur etc. vergleicht, findet man sich wie in einem groesseren Dorf wieder. Es ist Trockenzeit, der Mekong der Laos und Thailand voneinander trennt hat sich weit ins innerste seines breiten Flussbettes zurueckgezogen und ja es ist angenehm kuehl. Morgen ist der 31te 12te 2007, das neue Jahr wird eingelaeutet - ich hab mir ein Karte fuer die Kop Dschai Do Bar gekauft.....Buffet, Trinken ink. und einige laotische Rockbands sorgen bei 8 Euro Eintritt dafuer, das keine Langeweile aufkommt - bin ja mal gespannt...ab 1.00 p.m. beginnt dann die landesweite Sperrstunde - Sozialismus ebend! Frohes Neues Jahr...
Samstag, 29. Dezember 2007
Dienstag, 11. Dezember 2007
22. Impressions from Phnom Penh
21. a friend of the devil is a friend of mine...
...da war es mal wieder dieses boese Gefuehl, das sich hin und wieder in meinem kleinen Hirn breit machte?! Viele Menschen schieben solch boese Gedanken ja gerne auf ihre verkorxte Kindheit - ich sehe es aber eher als eine Reflexion meiner erlebten Realitaet. Ich war an diesem Morgen scheinbar mit dem falschen Fuss aufgestanden, ich befand mich in Siem Reap/Kambodscha, einer der Touristenhochburgen hier in Suedostasien. Ich war gerade auf dem Weg zu einem passablen Fruehstuecksplaetzchen und war bei jedem Schritt zunehmend genervter von all diesen ganzen Farangs (Langnasen), die sich hier tummelten wie Fliegen um ein Stueck Scheisse. Siem Reap ist Ausgangsort fuer eines der groessten architektonischen Wunder unseres Planeten! Die Khmer Tempelanlage Ankor Wat, die vor einigen Jahren auch als Kulisse fuer die Hollywoodproduktion Tomb Rider mit Angelina Jolie in ihrer Rolle als das Superweib Lara Croft diente. Seit einiger Zeit kann man sogar vom ehemaligen Travellerkleinod Koh Samui in Thailand (o.k. das ist schon ne Weile her!) direkt nach Siem Reap fliegen. Die Stadt versinkt im Tourismus, sie besteht quasi nur noch aus Hotels, Restaurants, Bars, Souviniershops, Travellagencies und sonstigen Schnickschnack.
Zurueck zu meiner aufsteigenden Boshaftigkeit: Ich hasste Sie alle an diesem Morgen, Alle: die Tuk-Tuk driver und die Moto-driver, die einen staendig vollquatschten, vor allem aber die vielen Touristen waren es, die mich nervten - dabei war ich selbst einer von Ihnen! Ich konnte es nicht mehr ertragen dieses elende Touristenpack!: die schlecht gekleideten Pauschaltouristen - die ausehen wie Rentner die Florida gebucht und sich verlaufen haben; die digitalisierten Grosswildjaeger mit ihren ueberdimensionalen Kameraobjektiven, die vor nichts halt machten, aber von nichts ne Ahnung hatten; die fetten Sextouristen mit ihren Schweissperlen auf der Stirn; die neokapitalistischen verlogenen Twentysomethings in ihren Che Guevara T-Shirts und dem Handy am Ohr; die zittrigen Rentner, die sich hier immer mehr breit machten - da ihre Rente im eigenen Land nichts mehr wert war - o.k., o.k. ruhig Blut Brauner, halte deinen Zorn im Zaum! Fast jedes Lokal hier in Siem Reap war mittlerweile im Besitz eines dieser Silberlocken, die Einheimischen durften in diesen dann fuer 50 US Dollar im Monat die Drecksarbeit erledigen. Der Altersunterschied zu ihren einheimischen Frauen betrug nicht selten weniger als 40 Jahre - und so sollte es auch sein, da war man sich in der eingeschworenen Gemeinde schon einig. Ich sass so manches Mal an solchen Tischen und habe solche Gespreache belauscht, waehrend das Pack abgedroschen vor sich hin jauchzte und lachte und ueber Erziehungsmassnahmen ihrer Geishas diskutierte! Vor allem aber gingen mir an diesem Morgen der konventionelle "Backpacker" auf den Keks. Mich ueberkam mittlerweile immer mehr das schleichende Gefuehl, dass solche alle uniformiert bzw. geklont waren! Mann/Frau traegt entweder ein Che Guevara - Beer Lao - oder - Danger Cambodia Landmines - T-Shirt. Man befand sich schliesslisch in einem gefaehrlichem Land und das sollte jeder wissen. Fuhr aber letztlich in klimatisierten Bussen nichts anderes als die Lonely Planet Route ab. Der groesste Witz waren aber die "Same Same - But Different" T-Shirts, dass fast jede(r) 2te traegt. Ironie des Schicksals, wo sie doch fast alle gleich waren! Kultur, das Verborgene, das noch zu Entdeckende interessierte den durchschnittlichen Backpacker wenig - man war unterwegs, weil es, wie heisst es so schoen, "On Vogue" ist. Einige behaupten gerne, es solle gut fuer die Karriere sein mal die Welt mit anderen Augen gesehen zu haben - in meinem Fall trifft das wohl nicht mehr zu!
Der herkoemmliche Backpacker wird vielmehr gereisst als das er reiste und merkte dies noch nicht mal, wenn er sich abends in seiner Langeweile dumpf die schlechten Hollywoodvideos und Seifenopern in den Guesthouses oder Videobars anschaute. "Desperate Houswifes" und Sex in the City" und solcher Quatsch standen ganz oben auf der Liste. Der Rucksack wurde mittlerweile nicht selten vom Trolley abgeloest, die Maedels tragen pinkfarbene Miniroecke, sexy Tops und Stoeckelschuhe....alles ist schick und fein. Der gewoehnliche "Packer" wie er etwas abfaellig von den sog. Expat's (obwohl die auch keinen Deut besser sind!) bezeichnet wird, hat ,wie bereits erwaehnt, gerne sein Handy am Ohr (mit wem telefonieren die eigentlich immer?), spielt abends Counterstrike und andere Videogames im Internetcafe und traegt vor allem gerne seine Tattoos als Trophaehen seines abenteuerlichen Lebens zur Schau. Das Tattoo schaut dabei in der Regel neckisch - fast wie zufaellig - unter dem T-Shirt Aermel oder an anderen Stellen hervor, die Dame traegt es gerne auf der Schulter, dementsprechend ist das Top auch geschnitten. Immer beliebter wird es in den letzten Jahren auch, den ganzen Arm bis zum Handgelenk mit Taetowierungen in bunten Farben zu versehen -"Hillybillystyle" hab ich mal irgendwo gelesen nennt sich dieser Quatsch?! Anthony Kidies, was hasst du da bloss angerichtet, alle folgen dir auf der Suche nach ein wenig Individualitaet wie einem Hirten! Die Gegenbewegung, sprich die Laserindustrie, die irgendwann kommen wird bzw. schon existiert wird es dir aber nochmal danken und viel Geld damit verdienen! Warum gibt es bloss noch kein T-Shirt "I hate Tattoos" - ich wuerde es mir sofort kaufen. Der herkoemmliche Packer laesst sich in mehrere Kategorien einteilen: Besonders aufaellig und haeufig tritt hier die "Boygroup-Pussy" in Erscheinung - ein Begriff, den ich neulich aus einem alten Spiegelinterview von dem schwarzen Rapper 50 Cents (das ist dieses ekelhafte Muskelpaket mit den fetten Ringen an seinen Wurstfingern, dass staendig damit herumprahlt, das es neun Pistolenkugeln ueberlebte) uebernommen habe, als er sich ueber Justin Timberlake aeusserte. Wenn ich nur einmal amerikanischer Praesident waere, wuerde ich als erstes diese ganze Hip-Hop Scheisse verbieten - dieses ganze Gejammer ueber die Ausbeutung, die man immer noch nicht verarbeitet hat - aber dann in den Videos mit fetten Schlitten und aufgedonnerten Tussies durch die Strassen amerikanischer Metropolen cruisen usw....fuerchterlich! Hip-Hop, i am really sorry, ist fuer mich die duemmste und widerspruechlichste Erfindung der Popkultur. Aber auch diesbezueglich gibt es leider noch keine Anti T- Shirts!
Zurueck zur Boygroup-Pussy, sie kommt seltsamer vor allem aus dem Vereinten Koenigreich (d.h. nicht das ich Briten nicht mag), oft aber auch aus dem skandinavischen Raum oder aus Israel. Sie traegt bevorzugt 3/4 lange Army oder Hawai-Shorts und bevorzugt, wie der Begriff als solches schon impliziert, eine gegelte oder hochtoupierte Boygroupfrisur im Stile etwas aelterer Bands wie Take That oder Boyzone. Die Boygroup-Pussy ist in der Regel recht trinkfest und laut, dabei aber nicht unbedingt unfreundlich! Kultur interessiert sie nicht, man unterhaelt sich uebers Shopping, wo man als naechstes hinfaehrt oder wie teuer das "Around the world ticket" war oder auch nur ueber den Pfannekuchen an der naechsten Strassenecke. Alles ist great, awesome oder nice: spezifischere Beschreibungen von Eindruecken gibt es in der Regel nicht. Neulich sass ich in Battambang, der zweitgroessten Stadt Kambodschas, mit 6 solcher Pussies an einem Tisch beim Abendbrot - sie langweilten mich, um es milde auszudruecken zu Tode, aber ich wollte der Sache eine Chance geben. Wir tranken Bier und rauchten Zigaretten. Meine Sorte nannte sich Alain Delon. Um die Unterhaltung mal in eine andere Richtung zu lenken, fragte ich ob den der gute alte Mr. Delon wohl wuesste, ob es hierzulande eine Zigarettensorte mit seinem Namen gaebe? Alle schauten mich verdutzt an und fragten mich, wer denn Alain Delon sei?! Versteht mich nicht falsch, ich glaube nicht, dass es notwendig oder wichtig ist, im Leben Alain Delon zu kennen. Wenn aber 6 Westler gleichzeitig diesen Namen noch nie gehoert haben, gibt mir das wirklich zu denken! Neulich fragte mich sogar eine Kanadierin was fuer eine Sprache wir in Deutschland sprechen! Und ein Deutscher mit schlechten Zaehnen, den ich in Suedthailand bei einem Bier kennenlernte fragte mich ob den Malaysia im Norden oder im Sueden von Thailand laege!!! O.K. soweit so gut, kommen wir nun zur zweiten Spezies unter diesem Touristenpack, eine Variante Mensch, die uebrigens auch in der Deutschen Republik immmer haeufiger aufzutreten scheint. Ich nenne sie die Bruce Willis Variante: der Willis-Typus traegt wie sein "Rollenmodel" gerne Glatze, nicht zuletzt natuerlich wegen seines ueberhoehten Testosteronspiegels! In der Regel stammt er seltsamer Weise auch oft von der Insel, traegt gerne Armyklamotten und Tattoos und vor allem.......................?!!! AAehhhhhh! CUT!!
Mittlerweile sitze ich in einem kleinen netten Cafe und mein Adrenalinspiegel hat sich weit abgesenkt. Um die Ecke bog gerade eine alte schwarze 190er Mercedes Heckflosse, schaetze mal so Baujahr 68. Herrlich! Oder war es eventuell der Farang, der mit seiner huebschen Khmer auf dem Sozius soeben auf seinem Motobike an mir vorbeirauschte, der mich aus dem Konzept brachte? Die Boshaftigkeit hat nachgelassen, ich fuehle mich besser und kann nicht mehr weiterschreiben! Wie sang noch mal John Lennon "All you need is love" dab da dab da dab.................
20. Toul Sleng
18. Kerouac lebt!

Got this one today from Sam the Australian - a big Kerouac fan, we playing Radiohead song's and other stuff until the very morning light in Kashgar...smoking and drinking...links neben mir sitzt Bambi aus Deutschland, er hat sich die Anreise noch beschwerlicher gemacht als ich, naemlich auf zwei Raedern sprich Fahrrad. In Pakistan hat man ihn wochenlang durch das wilde Balutschistan mit einer bewaffneten Spezialeinheit mit Pick up usw. eskortiert, das ganze uebrigens auf Kosten der pakistanischen Regierung! Abends rauchte er mit den Staatsdienern Wundertueten, in Pakistan rauchen eben alle, wer weiss vielleicht ja sogar die Parlamentarier. Das ganze, so Bambi war letztlich fuer ihn gefahrlicher als wenn er alleine gefahren waere. Denn Polizisten sind Komplitzen Pervez Musharrafs, d.h. Freunde from our beloved Mr. Bush, insofern beliebte Zielscheiben. Es waren noch ne Menge anderer Genossen am Tisch die aber leider nicht auf dem Foto sind. Das ganze kommt mir schon so lange her vor, dabei sind es nur 4 Monate!
Die Beats in den spaeten 40ern sind ja damals nicht nur durch die Gegend gereist um neu zu experimentieren und zu erfahren, sondern wie William S. Burroughs einmal sich in einem Interview aeusserte nicht zuletzt http://en.wikipedia.org/wiki/William_S._Burroughs
um die Dauer der Zeit verlangsamen?! Das klingt zunaechst naiv...aber durch den staendigen Ortswechsel, das staendige umherirren und durch die vielen Erlebnisse und Eindruecke die einem widerfahren nimmt die Zeit eine andere zumindest gefuehlte Dimension oder noch besser Dimensionalität an, davon ist sogar der sonst wenig so spirituelle Herr Schiewe ueberzeugt.
Freitag, 26. Oktober 2007
17. Keine lusst mehr zu schreiben
Trekking auf der chinesischen Mauer, dass letzte grosse Bauwerk das noch in meiner Sammlung der wichtigsten Sehenswuerdigkeiten dieser Welt fehlte. Mann oh Mann - jetzt hat der alte Schiewe alles gesehen, befremdlich! Aber halt , da gibt es doch noch die Niagarafaelle und das Grab von Jack Kerouac.... - nun ja hab erst mal ne Auszeit genommen von neuen Geschichten, nicht zuletzt wegen der fehlenden Resonanz!
Aber wie hiess es noch mal in einem Lennon Song " Tommorrow never knows"!
Montag, 24. September 2007
Mittwoch, 19. September 2007
15. Western Tibet 2500 km Staubpiste nach Lhasa
...einer der unzaehligen policecheckpoint's
Angekommen in Lhasa, nach dem wohl haertesten Reiseabschnitt meiner bisherigen Reisekarriere - mehr als 2500km staubige, holprige Piste von der alten Seidenstrassenstadt Kashgar durch das karge westtibetische Hochland - bin ich nun endlich angekommen; auf dem sog. 'Dach der Welt'. 3 Wochen lang ging es durch duenn besiedeltes Niemandsland, vorbei am heiligen Kailash und an korrupten Polizeicheckpoints, an Doerfern, die auf keinem GPS verbucht sind und unzaehligen Yakherden. Leider gab es kaum oeffentlichen Transport, was oft hiess: Daumen raus und warten, Stunden manchmal Tage, gezahlt werden musste letztlich aber trotzdem und das zu hoechst inflationaeren Preisen - aber irgendwie mussten ja auch die Polizisten der Checkpoints ihre Familien ernaehren! Wenn man dann endlich mal ein Vehikel ergattern konnte, liess einen der Fahrer, um kein Risiko einzugehen, 5 km vor dem Checkpost raus und man musste laufen. Sie hatten Angst um ihren Fuehrerschein...man wollte hier in Tibet keinen Individualtourismus. Das ganze Abenteuer spielte sich dabei zwischen 4000 und 5000 Metern Hoehe ab (da zaehlt jedes Bier doppelt!), keine Duschen oder Toiletten, und fast jeden Tag Nudelsuppe. Aber der alte Hobo will sich ja nicht beklagen, er hat sich die Tortur ja schliesslich selbst ausgesucht!Seit einigen Tagen verweile ich nun schon in Lhasa, der ehemaligen Residenz des Dalai Lamas, von wo er Ende der 50er Jahre nach Indien ins Exil geflohen war, nachdem die Chinesen einmarschierten.
Ich hatte meine Erwartungen bezueglich der Stadt vor meiner Ankunft bereits niedrig angesetzt! Mir war bewusst, dass das heutige Lhasa nicht mehr so aussehen konnte wie es Heinrich Harrer in seinen 7 Jahren in Tibet gesehen hatte. Ich hatte es mir sogar, um ehrlich zu sein, um einiges schlimmer vorgestellt. Man hatte immerhin (sicherlich nicht zuletzt aus oekonomischen Gruenden) einen Teil der Altstadt stehen lassen und natuerlich auch das Potala, den ehemaligen Palast der Lamas. Heute leider nur noch steriles Museum, das mit 10 Euro Eintritt pro Nase ne nette Steuereinnahme ist. Aber dennoch, es gab sie noch, hier und da, die kleinen versteckten Seitengassen, wo man, wenn man die Augen zusammenkniff, das alte mystische Lhasa noch spueren konnte. Natuerlich drehte sich in Lhasa alles um den Tourismus. Oktoberfeststimmung: Souviniershops, Travelagencies mit gesalzenen Preisen sowie die unzaehligen Reisebusse bestimmten das Strassenbild. Reisegruppen aus aller Herren Laender watschelten wie Enten an einer Schnur gezogen hinter ihrem Hirten her, der die jeweilige Landesflagge emporhielt, damit keiner verloren ging. Und dann waren da ja auch noch die vielen reichen Chinesen von der Ostkueste, die seit es die Bahnverbindung nach Lhasa gab, von Tibet wie die Motten vom Licht angezogen wurden. Vor dem Potala konnte man sich in tibetischer Tracht von Fotografen ablichten lassen oder auf einem Yak reiten. Und speatestens dann verspuerte man es doch, was die Magazine und Feuilletons gerne als "Disneyfied" bezeichneten - wenn sie ueber Lhasa schrieben! Vor dem Potala hatte die Regierung zentral die chinesische Flagge platziert! Bei einer Aufnahme der Fassade des Palastes konnte man ihr nicht entgehen, sie tauchte unweigerlich auf jedem Foto auf. Schliesslich sollte es keine Missverstaendnisse geben zu welchem Land die architektonische Meisterleistung gehoerte! Wenn man in Lhasa in einem der Internetcafes einen Computer anschaltet, heisst es dann in blumigen Worten auf dem Startbild vor grandioser schneebedeckter Himalayakulisse "Welcome to our Chinese Tibet"!Sobald man die touristsische Altstadt verliess, befand man sich wieder in einer anderen Welt. Die breiten Boulevards mit ihren protzigen Neubauten, die riesigen Supermaerkte und Edelboutiqen sowie die ueberdimensionalen Leuchtreklamen liessen schon fast an Shanghai oder Tokio denken.
Gleich hinterm dem lausig in die Neustadt integriertem Potala begann dann auch schon das Vergnuegungsviertel fuer die zahlungskraeftigen chinesischen Touristen, mit den ganzen Errungenschaften der reichen Ostkueste wie Karaoke, opulenten Massagepalaesten und allem, was sonst noch so dazugehoerte. Am aeussersten Ende im Westen und Osten der Stadt, hatte man eifelturmartige Konstruktionen errichtet, die mit ihrem fluorisierenden Licht die noch junge Skyline des naechtlichen Lhasa bestimmen sollten. Ueberall wurde gehaemmert und gebaut. Lhasa wurde umgebaut und sollte wie viele andere Stadte, in denen Minoritaeten lebten, der chinesischen Leitkultur entsprechen. Organisierte Assimilation nach Zehnjahresplan!?
Im Grunde genommen ist ja an Modernisierung nichts auszusetzten, wir wollen ja alle besser leben, nur leider hatte man hier in Lhasa das Gefuehl, dass die Modernisierung nicht zugunsten der Tibeter verlaeuft! Eine Statistik laesst so etwas zumindest vermuten: Mehr als 2/3 aller Unternehmungen und Geschaefte in Lhasa befinden sich bereits in chinesischer Hand!
14. Western Tibet - Der Mt. Kailash
Der Mt. Kailash ist der heiligste Berg Asiens, er wird von den Tibetern und den Hindus gleichermassen verehrt. Der Kailash, und das ist das besondere an ihm, steht frei, quasi isoliert im schwer zugaenglichen Westen Tibets. Die 4 groessten und wichtigsten Stroeme des Subkontinents, der Karnali, der Ganges, der Indus und der Brahmaputra haben hier entweder direkt oder ueber Umwege ihren Ursprung. Der heilige Kailash wurde bzw. durfte bisher noch nicht bestiegen werden! Immerhin hausen der Sage nach auf seinem Dach die Goetter - und wer moechte das schon in Frage stellen?!
Selbst Reinhold Messner hatte 1980, obwohl er von der chinesischen Regierung bereits die Erlaubnis hatte, die Besteigung aus Gewissensgruenden abgebrochen. Guter alter Reinhold?!
Auch Buddha ist schon um den Berg marschiert, so heisst es, zumindest hat er einige Footprints hinterlassen, die ich aber leider nicht finden konnte! Bei den Buddhisten nennt sich die heilige Umwanderung, die im Uhrzeigersinn praktiziert wird, 'Kora', bei den Hindus 'parikrama'. Nur den Boen's, einer prae-buddhistischen Religion ist es gestattet das Heiligtum anticlockwise zu umgehen! Ein guter buddhistischer Tibeter sollte den Berg in seinem Leben mindestens 13 mal umgangen sein, will er aber mehr, d.h. die absolute innere Reinigung und ab ins Nirwana sind mind. 108 Koren faellig. So lauten nun mal die Spielregeln!
Auch ich konnte etwas Reinigung gebrauchen, dachte ich mir und machte mich auf die 3taegige 54 km lange Kora. Dabei musste ich mich mit meinen 42 Jahren unerwarteter Weise bei diesen Hoehen noch mal richtig ins Zeug legen, obwohl ich ja bereits nicht wenig Trekkingerfahrung aus Nepal hatte. Hier oben waechst kein Baum oder Strauch mehr und selbst die meisten Feuerzeuge versagen in diesen sauerstoffarmen Hoehen. Man hat das Gefuehl, der Rucksack wiegt nicht mehr 10, sondern 30 kg! Am 2. Tag hat mich der Droelma La Pass kurz vor seinem Zenit auf 5630 Metern nochmal zum Nachdenken gebracht. Dazu hatte ich genuegend Moeglichkeiten, denn gut alle 20 Meter brauchte ich eine Verschnaufpause. Ein indischer Pilger war in der Nacht im Nachbarguesthouse an High-Altitude-Sickness gestorben. Einfach nicht mehr aufgewacht! Solche Dinge ereignen sich auf der Kora in aller Regelmaessigkeit hab ich mir sagen lassen. Die Tibeter, die die Hoehenluft anscheinend wie die Yaks zum ueberleben brauchen, haben in dieser Hinsicht weitaus weniger Probleme. Die hartgesottensten unter ihnen umrunden den Berg innerhalb eines Tages, der Reinigungsgrad ist dann etwas hoeher! Das gleiche gilt uebrigens bei Vollmondnaechten. Und wer es dann so richtig wissen will, der umrobbt den heiligen Kailash. Wie lange so etwas dauern mag, konnte ich leider nicht herausfinden. Oft wurde ich auf dem Trekk von Glaeubigen nach Bildern oder sonstigem des Dalai Lamas gefragt, aber ich hatte nichts zu bieten - hatte gar nicht daran gedacht. Schade eigentlich. Der Besitz eines Bildes des Dalai Lamas wird uebrigens nach chinesischem Recht mit 7 Jahren Gefaengnis bestrafft. Hatte Frau Merkel das bei ihrem kuerzlichen Besuch im Reich der Mitte eigentlich angesprochen?!
Und dann gab es da natuerlich auch noch einige tibetophile Westler (einmal am Tag darf man ja wohl mal gemein sein?!), die man dann abends in den Guesthouses bei Instantnudelsuppe traf. Viele hatten die Kora schon etliche Male bewaeltigt, sie kommen jedes Jahr oder machen sie gleich 3mal hintereinander usw. Einer der Godfathers, ein Franzose, war bereits bei seiner 14. Kora. Unter den Westlern hatte man vor ihm Respekt, man schaute zu ihm auf. Zu Recht! Die Tibetophilen sprechen ganz leise und bedacht, mit langen, langen Pausen und natuerlich nur ueber Reinigungsprozesse und Tibet. Wenn man ein Bier in ihrer Gegenwart trinkt, verdrehen sie die Augen und schauen verschaemt weg. Fuer sie, und da waren sich alle einig, ist die Kora das groesste und ergreifenste Ereignis und Gefuehl des menschlichen Daseins. Auch ich wollte dieses Gefuehl haben, dachte ich mir und nahm mir vor, es am naechsten Tag des Wanderns ebenso erfuehlen zu wollen!
Curios fand ich auch die vielen streunenden Wildhunde um den Kailash. Mir war es bisher auch nicht bewusst, aber die Tibeter zerhacken nach dem Ableben einen Leichnam und werfen die einzelnen Koerperteile den Geiern zum Frass vor damit sie empor zum Himmel getragen werden. Da es aber immer weniger Geier in dieser Gegend gibt, haben sich die tibetischen Wildhunde auf das suesse Menschenfleisch spezialisiert. Angeblich soll vor kurzem sogar eine alte Tibeterin das Opfer eines dieser Rudel geworden sein, so hat mir das zumindest eine Schweizerin erzaehlt, die hier schon mehr als ein Jahr fuer eine Hilfsorganisation taetig ist.
Nach der 3taegigen Kora war ich dann auf jeden Fall so richtig erledigt und hab mich mit Mueh und Not nach Darchem geschleppt, dem Ausgangsort am Fusse des heiligen Berges. Aber es hat sich gelohnt, ich hatte mich etwas gereinigt - ich kann es sogar fuehlen. Und seitdem bin ich auch wirklich auf der Hut, diesen hart erkaempften Freiraum in meinem Koerper nicht wieder unnoetig zu beschmutzen!
Auch Buddha ist schon um den Berg marschiert, so heisst es, zumindest hat er einige Footprints hinterlassen, die ich aber leider nicht finden konnte! Bei den Buddhisten nennt sich die heilige Umwanderung, die im Uhrzeigersinn praktiziert wird, 'Kora', bei den Hindus 'parikrama'. Nur den Boen's, einer prae-buddhistischen Religion ist es gestattet das Heiligtum anticlockwise zu umgehen! Ein guter buddhistischer Tibeter sollte den Berg in seinem Leben mindestens 13 mal umgangen sein, will er aber mehr, d.h. die absolute innere Reinigung und ab ins Nirwana sind mind. 108 Koren faellig. So lauten nun mal die Spielregeln!
Auch ich konnte etwas Reinigung gebrauchen, dachte ich mir und machte mich auf die 3taegige 54 km lange Kora. Dabei musste ich mich mit meinen 42 Jahren unerwarteter Weise bei diesen Hoehen noch mal richtig ins Zeug legen, obwohl ich ja bereits nicht wenig Trekkingerfahrung aus Nepal hatte. Hier oben waechst kein Baum oder Strauch mehr und selbst die meisten Feuerzeuge versagen in diesen sauerstoffarmen Hoehen. Man hat das Gefuehl, der Rucksack wiegt nicht mehr 10, sondern 30 kg! Am 2. Tag hat mich der Droelma La Pass kurz vor seinem Zenit auf 5630 Metern nochmal zum Nachdenken gebracht. Dazu hatte ich genuegend Moeglichkeiten, denn gut alle 20 Meter brauchte ich eine Verschnaufpause. Ein indischer Pilger war in der Nacht im Nachbarguesthouse an High-Altitude-Sickness gestorben. Einfach nicht mehr aufgewacht! Solche Dinge ereignen sich auf der Kora in aller Regelmaessigkeit hab ich mir sagen lassen. Die Tibeter, die die Hoehenluft anscheinend wie die Yaks zum ueberleben brauchen, haben in dieser Hinsicht weitaus weniger Probleme. Die hartgesottensten unter ihnen umrunden den Berg innerhalb eines Tages, der Reinigungsgrad ist dann etwas hoeher! Das gleiche gilt uebrigens bei Vollmondnaechten. Und wer es dann so richtig wissen will, der umrobbt den heiligen Kailash. Wie lange so etwas dauern mag, konnte ich leider nicht herausfinden. Oft wurde ich auf dem Trekk von Glaeubigen nach Bildern oder sonstigem des Dalai Lamas gefragt, aber ich hatte nichts zu bieten - hatte gar nicht daran gedacht. Schade eigentlich. Der Besitz eines Bildes des Dalai Lamas wird uebrigens nach chinesischem Recht mit 7 Jahren Gefaengnis bestrafft. Hatte Frau Merkel das bei ihrem kuerzlichen Besuch im Reich der Mitte eigentlich angesprochen?!
Und dann gab es da natuerlich auch noch einige tibetophile Westler (einmal am Tag darf man ja wohl mal gemein sein?!), die man dann abends in den Guesthouses bei Instantnudelsuppe traf. Viele hatten die Kora schon etliche Male bewaeltigt, sie kommen jedes Jahr oder machen sie gleich 3mal hintereinander usw. Einer der Godfathers, ein Franzose, war bereits bei seiner 14. Kora. Unter den Westlern hatte man vor ihm Respekt, man schaute zu ihm auf. Zu Recht! Die Tibetophilen sprechen ganz leise und bedacht, mit langen, langen Pausen und natuerlich nur ueber Reinigungsprozesse und Tibet. Wenn man ein Bier in ihrer Gegenwart trinkt, verdrehen sie die Augen und schauen verschaemt weg. Fuer sie, und da waren sich alle einig, ist die Kora das groesste und ergreifenste Ereignis und Gefuehl des menschlichen Daseins. Auch ich wollte dieses Gefuehl haben, dachte ich mir und nahm mir vor, es am naechsten Tag des Wanderns ebenso erfuehlen zu wollen!
Curios fand ich auch die vielen streunenden Wildhunde um den Kailash. Mir war es bisher auch nicht bewusst, aber die Tibeter zerhacken nach dem Ableben einen Leichnam und werfen die einzelnen Koerperteile den Geiern zum Frass vor damit sie empor zum Himmel getragen werden. Da es aber immer weniger Geier in dieser Gegend gibt, haben sich die tibetischen Wildhunde auf das suesse Menschenfleisch spezialisiert. Angeblich soll vor kurzem sogar eine alte Tibeterin das Opfer eines dieser Rudel geworden sein, so hat mir das zumindest eine Schweizerin erzaehlt, die hier schon mehr als ein Jahr fuer eine Hilfsorganisation taetig ist.
Nach der 3taegigen Kora war ich dann auf jeden Fall so richtig erledigt und hab mich mit Mueh und Not nach Darchem geschleppt, dem Ausgangsort am Fusse des heiligen Berges. Aber es hat sich gelohnt, ich hatte mich etwas gereinigt - ich kann es sogar fuehlen. Und seitdem bin ich auch wirklich auf der Hut, diesen hart erkaempften Freiraum in meinem Koerper nicht wieder unnoetig zu beschmutzen!
Fazit: Dennoch kann ich mit der Meinung der Tibetophilen nicht ganz Konform gehen. Wenn ich die Wahl haette zwischen einer erneuten Kora oder einer wilden Liebesnacht, dazu ne halbe Kiste Bier und ein oder zwei guten Schallplatten, wuerde ich letzteres bevorzugen!
Sonnenuntergang in Darchem
13. Brain Damage!!!
The Kabuff oder the Fahrerlager
Da sass ich gestern gegen spaeteren Abend im Innenhof des Tenzinhotels in Shigatse, der zweitgroessten Stadt in Tibet, auf meinem Sofa, umringt von den nervigen parkenden Toyota Landcruisern der Tibettouristen. Tibettouristen gehoeren wohl zur langweiligsten Touristengattung auf diesem Planeten, jedes Land hat ja sein eigenes Klientel! Der typische Tibettourist ist in der Regel in einer Gruppe unterwegs, er traegt vorzugsweise Trekkinggear, etablierte Marken wie Jack Wolfskin oder Northface, fast immer klemmt eine Landkarte oder ein Kameratripod unter seinem Arm und auffallend oft befindet sich ein rahmenloses Brillengestell auf seiner Nase. Er hat einen akuraten Haarschnitt und ist meist eiligen Schrittes unterwegs, hetzt von Kloster zu Kloster und beginnt in der Regel ab 21.00 Uhr an zu gaehnen! No Rock'n Roll, sondern mehr das was man im englischen den sog. "straight" nennt!
Zurueck zu meinem Sofa, dem einzigen lauschigen Plaetzchen zwischen diesen ganzen 4well-drives direkt neben meinem Zimmer, das ich mir mit einem tibetischen Moench aus dem suedindischen Bangalore teilte. Er nahm die lange beschwerliche Reise auf sich, um noch mal seinen schwerkranken Onkel in Lhasa zu besuchen. Ich hatte es mir mit einigen Lhasabieren gemuetlich gemacht, es wahr ruhig, alle lagen schon in ihren Kojen, nur im Kabuff der Fahrer und Guides auf der anderen Seite des Innenhofs war noch Leben. Es wurden Karten gespielt und Schnaps getrunken. Ich versuchte mich derweil auf meiner Gitarre am Intro des Songs “Brain Damage” von Pink Floyd - einem der besten Songs den Roger Waters wohl je geschrieben hatte! Eigentlich hatte ich ja immer so meine Probleme mit Pink Floyd, aber seit mir neulich dieser Australier den Song auf seiner Gitarre vorgespielt hatte, ging mir der Text nicht mehr aus dem Kopf! Waehrend ich so vor mich hin zupfte, fegte ploetzlich ein kraeftiger Windstoss durch den Innenhof – der sich aber schnell wieder beruhigte. Ich schaute langsam hoch von meinem Gitarrenhals - und ja, ich musste zweimal hinschauen - es regnete Geldscheine vom Himmel, die sich dann langsam niederflatternd seelenruhig zwischen den ganzen Landcruisern des Innenhofs verteilten. Natuerlich war ich verdutzt, trank einen kraeftigen Schluck aus meiner Pulle, zupfte zaghaft weiter die Gitarre und versuchte von meiner Sofaperspektive auszumachen um welche Summe es sich den ungefaehr handeln koennte. Ich wartete auf den Besitzer, sass mindestens 10 Minuten gruebelnd da, aber niemand schien sich fuer das Geld zu interessieren. Es waren so um die 150 Euro in chinesischen Yuan, aber mich reizte das Geld nur wenig, nicht dass ich ein guter Mensch waere, aber ich wollte nur wissen, wie die Geschichte weiterging. Aus allen Gedankenperspektiven versuchte ich die Herkunft des Geldes zu analysieren. Aber es passierte nichts und es meldete sich niemand. War es denn wirklich vom Himmel gefallen?! Ich konnte es dann doch nicht mehr aushalten und ging rueber zum Kabuff des Fahrerlagers und gab zu verstehen, das sich etwas seltsames auf dem Innenhof ereignet hatte. Man verstand mich nicht, aber als der erste dann das Geld sah, ging die Party los. Das eben noch so friedliche Grueppchen stuerzte sich wie die Wahnsinnigen auf die Scheine, man schubste sich, rempelte, hielt sich gegenseitig fest, um moeglichst an die groessten der Scheine zu gelangen. Schnell holte man die Taschenlampen aus den Cruisern, man war im Rausch - jeder wollte soviel wie moeglich. Es war herrlich anzuschauen! Nach gut 5 Minuten, als alle Scheine eingesammelt waren, war die Party vorbei. Man zog sich wieder zurueck ins Kabuff und palaverte aufgeregt. Leider hatte ich es versaeumt von dem Spektakel ein Foto zu machen – es haette ohne weiteres das Pressfoto des Jahres 2007 werden koennen!Ich zog mich wieder auf mein Sofa zurueck, zupfte weiter meine Gitarre, trank noch ein Bier und stufte das Ereignis als loesbares Phaenomen ein, ohne jedoch eine plausible Loesung parat zu haben. Gegen Mitternacht ging ich in mein Zimmer, der Moench sass immer noch im Schneidersitz auf seinem Bett und lass Buddhas Schriften. Als ich ihm von dem Ereigniss erzaehlte, schuettelte er seinen Kopf und lachte lauthals. Er meinte, vielleicht hat Gott es dir geben wollen, weil du so schoen Gitarre gespielt hast?! Aber auch er wollte es genauer wissen und ging mit eiligen Schritten rueber zum Fahrerlager, um dem Raetsel auf die Spur zu gelangen. Dort biss man sich aber mit gesenktem Kopf auf die Lippen und wollte von nichts wissen, denn wer wollte seinen Taschen nach so einem Geschenk Gottes schon wieder leeren!
Wie heist es noch mal an der schoensten Stelle von Brain Damage..."The lunatic is in my head. The lunatic is in my head. You raise the blade, you make the change. You re-arrange me 'till I'm sane. You lock the door. And throw away the key. There's someone in my head but it's not me".
Donnerstag, 13. September 2007
12. Travel-lyrics
Bald hab ich es geschafft und bin in Lhasa, dann wird der ganze Laden hier upgedatet: Anyway, hier noch mal ein paar meiner Lieblingstravel-lyrics alter verstorbener Backpacker:
"Twenty years from now you will more disappointet by the things you didn't do than by the ones you did do. So, throw the bowlines, sail away from the safe harbour, chatch the trail winds in your sails. Explore-Dream-Discover!" by Mark Twain
Diesen Satz mag ich allerdings noch lieber auch wenn er nicht gerade der allerfroehlichste ist hat er Tiefe, so fuehlt man sich manchmal wenn man allein unterwegs ist, oder anders ausgedrueckt Thom Yorke (Radiohead) vor 50 Jahren: "Ich hab keine Plaene keine Rendezvous keine Treffs mit niemand! by Jack Kerouac aus "On the road"
Diesen Satz mag ich allerdings noch lieber auch wenn er nicht gerade der allerfroehlichste ist hat er Tiefe, so fuehlt man sich manchmal wenn man allein unterwegs ist, oder anders ausgedrueckt Thom Yorke (Radiohead) vor 50 Jahren: "Ich hab keine Plaene keine Rendezvous keine Treffs mit niemand! by Jack Kerouac aus "On the road"
Montag, 27. August 2007
Donnerstag, 23. August 2007
10. Kashgar - die einstige Perle der Seidenstrasse....
...wird chinesisiert. Am Anfang war ich erschuettert, obwohl ich mich schon mental intensiv darauf vorbereitet hatte. Anyway mittlerweile fuehl ich schon ganz wohl hier und bin dabei meinen Arm auszukurieren, bevor es vom Westen aus nach Tibet-Lahsa geht. Die ganze Fahrt ist ziemlich kompliziert und vor allem illegal, bin gerade dabei die noetigen Informationen fuer diese man koennte sagen expeditionsaehnliche Fahrt von 2800km zu sammeln! Man muss viel Bakshish zahlen usw., oeffentliche Verkehrsmittel nur schwer zugaenglich! das ganze ist Unfertig, wird demnaechst veraendert!!!!
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